• Scham, Selbststigmatisierung & Recovery

    Einen guten Umgang mit Scham, Selbststigmatisierung und Selbsthass zu finden ist essentiell wichtig für den Recovery-Weg. Daher spreche ich heute mit viel Humor und Ehrlichkeit mit Andreas Knuf über genau diese Themen. Andreas erklärt, wofür Scham eigentlich da ist und wie man gut mit ihr umgehen kann. Wir sprechen über Selbststigmatisierung und Selbsthass und die Zusammenhänge mit Trauma. Auch die Frage, wie wir als Fachpersonen den Umgang mit Scham und Stigma erleichtern können, ist Thema. Nicht zuletzt geht es auch darum, wie wir mit Selbststigmatisierung umgehen können und wieso es hilfreich sein kann, seine versteckte Scham zu entdecken.

  • Hoffnungsvoller Realismus in Krisenzeiten

    Die letzten Wochen waren anstrengend für mich. So viel Chaos, ständiges flexibel anpassen an neue Situationen und wenig Zeit, um mal durchzuschnaufen und zu verdauen, was da so alles an Eindrücken und Erlebnissen auf mich eingeprasselt ist. Wieso erzähle ich dir das? Weil ich weiß, dass es zur Zeit vielen Menschen ähnlich geht. Trotzdem möchte ich dir Mut machen, falls du dich auch gerade belastet und angestrengt fühlst.

  • Der Umgang mit Gefühlen

    Andreas Knuf ist psychologischer Psychotherapeut und beschäftigt sich schon seit mehreren Jahren intensiv mit dem Thema Gefühle. In unserem Gespräch teilt er viel Wissenswertes über Gefühle und den Umgang damit – gerade auch im Kontext von psychischen Herausforderungen bzw. den Herausforderungen im Umgang mit Gefühlen in der psychiatrischen Arbeit. 

  • „Die Welt mit meinen Augen“

    Verena hat im Laufe ihres Lebens acht Psychosen erlebt, die ihr Leben von Grunde auf erschüttert haben. Auf ihrem Recovery-Weg hat sie nicht nur gelernt, sich gut um sich selbst zu kümmern, sondern sie hat auch viel über sich selbst gelernt und viele Schätze aus ihren Krisen gehoben. In unserem Gespräch lässt sie uns an ihren Erfahrungen teilhaben und macht Mut, nicht aufzugeben und Schritt für Schritt den eigenen Weg zu gehen.

    Kommentare deaktiviert für „Die Welt mit meinen Augen“
  • Wie kann Klientenzentrierung gelingen?

    Im zweiten Teil meines Gesprächs mit Ellen Romein geht es vor allem darum, wie Klientenzentrierung in der Praxis gelingen kann. Außerdem widmen wir uns der Frage, wie man diese Haltung bereits in der Ausbildung vermitteln kann. Viel Freude & Inspiration beim Anhören! 

  • Klientenzentrierung und Recovery

    Ellen Romein ist Ergotherapeutin und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit Klientenzentrierung, was ja auch ein Herzstück der Recovery-Haltung ist. Im ersten Teil unseres Gesprächs geht es vor allem darum, was Klientenzentrierung ist, wie Ellen auf das Thema gekommen ist und welche Erfahrungen sie auf ihrem Weg gesammelt hat. Außerdem sprechen wir darüber, wie sehr die Haltung, mit der wir als Fachpersonen arbeiten, die Menschen, die wir begleiten, beeinflussen kann.

    Kommentare deaktiviert für Klientenzentrierung und Recovery
  • Handeln gegen Trägheit

    Handeln ermöglichen – Trägheit überwinden. Darum geht es kurz zusammengefasst in dieser Podcastfolge. Wie genau das funktionieren kann, erzählt Andreas Pfeiffer in unserem Gespräch. Im Rahmen seiner Masterstudie hat Andreas das Programm „Handeln gegen Trägheit“, das in Kanada ursprünglich unter dem Namen „Action over Inertia“ erschienen ist, ins Deutsche übersetzt und seine Wirksamkeit überprüft. Inzwischen blickt er auf viele Jahre Praxiserfahrung damit zurück und hat viele Menschen zu diesem Programm geschult. 

    Kommentare deaktiviert für Handeln gegen Trägheit
  • „Sei falsch“ – Wie uns „falsch sein“ wieder zu unserer Lebendigkeit führen kann

    Eine der größten Ängste vieler Menschen ist es, „falsch“ zu sein. Mit Ilan Stephani spreche ich darüber, wieso aber genau im „falsch“ sein ganz viel Potential für Heilung liegt. Außerdem geht es darum, wie wir wieder in unseren Körper kommen können, um Embodiment, Trauma und Traumaheilung und unseren gesellschaftlichen Umgang mit Körper und Körperlichkeit. 

  • Wenn Gefühle einfach da sein dürfen…

    Es ist so heilsam, wenn die Gefühle, die man spürt, einfach da sein dürfen. Erst vor ein paar Tagen habe ich das selber wieder erlebt. Mein neuer Job als Lehrende macht mir richtig Freude – triggert aber zwischendurch auch immer mal wieder jede Menge Angst, die ich logisch oft gar nicht begründen kann. Nachdem ich dann erstmal wieder in die Falle getappt bin, dieses Gefühl einfach nur wegmachen zu wollen (was übrigens einerseits ziemlich anstrengend und andererseits ziemlich erfolglos war 😉 ), kam dann irgendwann wieder der Aha-Moment: dann hab ich eben Angst! Ich spüre sie im Körper und mache einfach mit ihr weiter.

  • Schritt für Schritt Richtung Recovery

    Hinter dem letzten Türchen im Recoverygeschichten-Adventkalender verbirgt sich wieder ein Podcastgespräch. Mein Gesprächspartner ist Florian Schumacher, der als Genesungsbegleiter in einer Tagesstätte arbeitet und von seinem Recovery-Weg erzählt. Florians Begeisterung für das Thema Recovery ist total spürbar und er teilt viele wertvolle Erkenntnisse, die er auf seinem Weg und in seiner Arbeit entdeckt hat.